Eisenach im Juli 1932: Gründung der Einheitsfront gegen Faschismus

Veranstaltung am 17. Juli um 18 Uhr in der Kulturwerkstatt EA in der Katharinenstraße 42

Am 5. Juli 1932 wurde im Saal des Fürstenhofs die „Rote Einheitsfront der Eisenacher Arbeiterschaft“
gegründet. Beteiligt waren SPD, KPD und alle Gewerkschaften. Ein relativ seltener Vorgang im
Deutschen Reich. Anhand von erstaunlichen Dokumenten aus dem Eisenacher Stadtarchiv wird der
Referent Fritz Hofmann die Gesamtsituation im Juli 1932 beleuchten. Der Fokus der Veranstaltung
liegt dabei auf den historischen Lehren für heute.
Die Machtergreifung des Faschismus ein halbes Jahr später konnte nicht verhindert werden. Wie kam
das? Wie entwickelten sich Anfang der 1930er Jahre die Gefahr des Faschismus und der Kampf
dagegen? Welche Fehler wurden gemacht? Was können wir heute daraus lernen?
Die Situation heute erscheint völlig anders als 1932. Aber man kann mit den Erfahrungen aus der
Geschichte auch heute die Muster erkennen, wie erneut der Faschismus vorbereitet wird. Ist nicht
wieder eine Einheitsfront gegen Faschismus dringend nötig?
Die Veranstaltung soll ein Beitrag zu dieser notwendigen Diskussion sein. Der Eintritt ist frei, Spenden
für die Kulturwerkstatt sind willkommen.

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