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Fotoausstellung zu jüdischen Friedhöfen im Wartburgkreis

Ausstellung in der Volkshochschule Wartburgkreis erinnert an kulturelle Wurzeln

In diesem Jahr wird 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert. Auch im Wartburgkreis prägten über viele Jahrhunderte hinweg Menschen mit dieser Religion das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Geblieben sind von ihnen und ihren Lebensschicksalen oftmals nur Grabsteine, die die Erinnerung wach halten.

Markus Schäfer, Leiter der VHS Wartburgkreis und ambitionierter Hobby-Fotograf hat mit seiner Kamera die Friedhöfe der Region in Geisa, Vacha, Barchfeld, Eisenach, Gehaus und Stadtlengsfeld besucht und die Spuren der jüdischen Vergangenheit des Wartburgkreises aus seiner Perspektive festgehalten.
Präsentiert werden die Photographien ab dem 31. März 2021, während der Pessach-Festwoche, in einer kleinen Fotoausstellung im Flur des VHS-Gebäudes in Bad Salzungen in der Charlottenstraße 23. Schäfer hat sich für zwölf Ausstellungsstücke entschieden – sie sollen symbolisch für die zwölf Stämme Israels im Alten Testament stehen. „Unsere Kultur, unser Glaube und nicht zuletzt unsere Werte fußen auf dieser alten monotheistischen Religion, die Jesus Christus reformieren wollte – so wie Martin Luther 1500 Jahre später die katholische Kirche.“ so Markus Schäfer. „Für mich schließt sich hier der thematische Bezug zur Wartburgregion. Gerade die Volkshochschule als wichtiges Element der Erwachsenenbildung hat die Aufgabe, an unsere kulturellen Wurzeln zu erinnern und die heute noch sichtbaren Spuren für die Menschen vor Ort erfahrbar zu machen.“
Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten der VHS besichtigt werden, sobald diese wieder öffnen darf. Zu sehen ist sie bis 30. Juli 2021.

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