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Johann Friedrich I. Sein Ruhm und sein Scheitern

Nikolaikolleg 20.11.18 | 10:00 Uhr | Kapelle Mutterhaus

Dr. Sylvia Weigelt, Historikerin und Germanistin, Jena

Johann Friedrich I., Luthers bedeutendster Förderer, wird als „Märtyrer der Reformation“ verehrt und als Versager gescholten. Er setzte alles aufs Spiel und verlor: Kurwürde, Besitz, seine Freiheit. Doch im Scheitern schuf er die Grundlagen kommenden Ruhms: für die von ihm begründete Universität Jena ebenso wie für den Weimarer Musenhof.

Dem bewegten Leben des letzten ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich I. widmet sich der Vortrag im Nikolaikolleg am 20. November. Obgleich er wusste: „Mein Glück geht auf Stelzen“, setzte er alles aufs Spiel und verlor: die Kurwürde, große Teile seines Besitzes, seine Freiheit. Kurzweilig und informativ zugleich beleuchtet die Jenaer Publizistin Sylvia Weigelt nicht nur die historische Persönlichkeit des streitbaren Fürsten, sondern auch seine familiäre und allzu menschliche Seite. Denn er war nicht nur lutherischer Kurfürst und Kriegsherr, nicht nur Bauherr und Kunstliebhaber; er war auch Sohn, strenger Vater und liebender Gemahl seiner Gefährtin Sibylle von Kleve. Und er war ein Mensch, der den Genüssen des Lebens überaus zugetan war. Dass der schwergewichtige Fürst sowohl als Politiker als auch im privaten Zusammenleben keine „leichte Kost“ war, zeigt die spannend erzählte Geschichte seines Lebens.

10.00 – 12.00 Uhr
Vortrag und Gesprächsangebot mit Teepause
Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 3 Euro pro Veranstaltung.

Veranstaltungsort
Kapelle des Diakonissenmutterhauses Ev.-Luth. Diakonissenhaus-Stiftung Karlsplatz 27 – 31 · 99817 Eisenach

Andrea T. | | Quelle:

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