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Luther wider Willen

Fortsetzung erfolgreicher Produktion im TAM

Am Freitag, 28. November um 19.30 Uhr findet im Eisenacher „Theater am Markt“ die Premiere der Inszenierung „Verschlusssache Eisenach II – Luther wider Willen“ statt.

Im letzten Jahr kam die Eigenproduktion „Verschlusssache Eisenach“ erstmals im TAM zur Aufführung. Die vielen ausverkauften Vorstellungen haben die Theatermacher um Marcus Coenen und Timo Bamberger dazu bewogen, an einer Fortsetzung zu arbeiten. Laut Coenen sei das Interesse der Zuschauer an der Darstellung des aktuellen Stadtgeschehens auf theatraler und satirischer Ebene ungebrochen. Hinzu komme der Spaß, den das Team selbst an dieser Inszenierung hat und diese Freude wolle man auf das Publikum überspringen lassen, so der Theatermacher weiter.

Im ersten Teil deckte das TAM einige Verschwörungstheorien in und um Eisenach herum auf. Etwa warum das Tor zur Stadt in Wahrheit ein Bollwerk gegen das Böse ist. In der Fortsetzung hingegen wird darüber spekuliert, was mit der Stadt passiert, wenn verschiedene politische Strömungen ihre Vorstellungen voll und ganz umsetzen könnten. Dabei beweisen die Theatermacher wieder ihren Sinn für Humor und testen erneut die Grenzen dessen aus, was sie dem Publikum in komödiantischer und satirischer Hinsicht zumuten können. Noch mehr als im letzten Jahr werden Persönlichkeiten aus der Provinzpolitik aufs Korn genommen und hinterfragt. Diese stammen natürlich aus allen politischen Spektren, jemanden auszulassen sei selbstverständlich unfair, so Coenen.

Das TAM wird seinem Anspruch als Bürgertheater nicht nur damit gerecht, dass sich das Ensemble aus Amateuren aus der Stadt und Umgebung zusammensetzt. Der Text für „Verschlusssache Eisenach II“ entstand darüber hinaus in Zusammenarbeit mit Frank Thomas. Er war bereits Gast zahlreicher Vorstellungen des Hauses und kam dabei mit Coenen ins Gespräch, aus der sich schließlich die Zusammenarbeit entwickelte. So flossen in den Text nicht nur Ideen aus einer Perspektive in das Stück ein, sondern es entstand eine größere Bandbreite dessen, was satirisch bearbeitet werden kann.

Karten für die Premiere sind per Mail unter kontakt@theaterammarkt.de oder telefonisch unter 03691 – 7409470 erhältlich. Weitere Informationen auch unter www.theaterammarkt.de. Die nächste Vorstellung am 29. November ist bereits restlos ausverkauft. Karten sind noch für die Vorstellung am Freitag, 12. Dezember um 19:30 Uhr erhältlich.

Die Besetzung in den Hauptrollen:
Isabell Geidel – Sozialistin
Diana Schiffer – Sozialistin
Florian Gutschke – Boss
Andreas Artschwager – Konservativer
Friedhelm Wüstefeld – Öko
Manuel Bittdorf – Einpeitscher/Entertainer
Ralph Swierzy – Nationalsozialistischer Vater
Caroline Pasch – Nationalsozialistisches Kind

des weiteren:
Text: Marcus Coenen und Frank Thomas
Regie: Marcus Coenen

Das Theater am Markt Eisenach
Seit November 2008 besteht das Eisenacher Theater am Markt. Dazu wurde das Theaterpädagogische Zentrum (tpz) im September 2008 in die Trägerschaft des Stadtjugendrings Eisenach überführt. In Eigenregie bauten die Theatergründer Timo Bamberger und Marcus Coenen ein ehemaliges Restaurant unweit des Eisenacher Marktplatzes zu einem Theater mit bis zu 60 Plätzen um. Das TAM versteht sich als Spiel- und Produktionsstätte darstellender Künste. Anspruch der Theaterleitung ist es, mit innovativen Impulsen eine vielfältige und reichhaltige Mischung aus professionellem Theater und Amateurtheater mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu bieten.
Ein regionaler Bezug in der Arbeit und den Produktionen soll dabei sichtbar werden. Das TAM wird von den Eisenachern begeistert angenommen und entwickelte sich zu einem Bürgertheater, das die Bewohner der Stadt als Zuschauer, Spieler, Ideengeber und Mitarbeiter aktiv mitgestalten. Seit seinem Bestehen ist das TAM regelmäßig bei Festivals vertreten, so zum Beispiel dem „Treff Junges Theater“.

Andrea T. | | Quelle:

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