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Noch freie Plätze im Tagesseminar Traumaverarbeitung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe gibt es ein Tagesseminar zur Verarbeitung von Stress- und Trauma-Symptomen. Eingeladen hat die Koordinierungsstelle für Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit EFA des Diakoniewerk Gotha. Das Seminar ist für maximal zehn Ehrenamtliche vorgesehen und ist für sie kostenfrei. Derzeit gibt es noch vier freie Plätze. Es wird um Anmeldung gebeten.

Wann: Dienstag, 1. September 2020, 09.00 – 16.30 Uhr
Wo: Haus der Generationen Waltershausen, Schulplatz 4

Ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe zu arbeiten, ist eine besondere Herausforderung. Flüchtlinge haben oft schrecklich Dinge erlebt: Flucht und Vertreibung, Vergewaltigung und Verletzung, Todesängste. Ehrenamtliche hören diese Geschichten immer wieder und das macht Stress. Fachleute sprechen von einem Sekundärtrauma. Bleibt dieser Stress unverarbeitet und kommen weitere anstrengende Situationen dazu, reagiert der Körper mit einer (An-)spannung, die sich nicht mehr von allein löst.

Die Methode TRE (Tension & Trauma Releasing Exercises) zeigt Körperübungen, die das natürliche Verarbeitungssystem des Körpers anstoßen. Bei Schock reagiert der Körper normalerweise mit Zittern und löst darüber den Schockzustand auf. Bei TRE ist es nicht nötig, über erlebten Stress zu sprechen oder sich an schreckliche  Ereignisse zu erinnern.

Für Ehrenamtliche, die mit Flüchtlingen zu tun haben, ist TRE eine wirksame Methode, um den Umgang mit traumatisierten Menschen zu verarbeiten. Zudem erfahren sie mehr darüber, was ein Trauma ist, welche Symptome damit einhergehen und was im Umgang mit traumatisierten Menschen zu beachten ist, um selbst entspannt zu bleiben.

Anmeldungen:
Sophia Dobritzsch, Koordinierungsstelle EFA:  Telefon: (03621) 3058-42, E-Mail: efa@diakonie-gotha.de

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