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Nur Hundert Jahre – die Aktualität von Frauenwahlrecht und Frauenpolitik

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Ausstellung in der Volkshochschule vom 8. Oktober bis 14. Februar

Vor 100 Jahren durften Frauen das erste Mal in der Geschichte Deutschlands wählen beziehungsweise werden. Auch Thüringer Frauen und Männer hatten für die Einführung des Frauenwahlrechts gekämpft. Die ersten Parlamentarierinnen in den Thüringer kommunalen Parlamenten sind seit dieser Zeit oft in Vergessenheit geraten. Dies möchte die Ausstellung „Nur Hundert Jahre – die Aktualität von Frauenwahlrecht und Frauenpolitik“ ändern. In Kurzbiografien werden einige weibliche Abgeordnete aus Eisenach und Gotha vorgestellt, welche überregional wirkten und beispielhaft für die Thüringer Frauenbewegung der Weimarer Republik sind. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Parteien wählten Frauen? Welche politischen Themen vertraten sie? Wie waren die Reaktionen der männlichen Abgeordneten? Welche Entwicklung nahm die Beteiligung von Frauen an der Politik nach der Weimarer Republik

Die Ausstellung in Eisenach wurde maßgeblich unterstützt von Ulrike Quentel, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Eisenach, sowie Martin Scholz, Kommissarischer Leiter der Volkshochschule.
Projekt und Ausstellung „Nur Hundert Jahre – Die Aktualität von Frauenwahlrecht und Frauenpolitik“ von Arbeit und Leben Thüringen werden gefördert vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie Denk Bunt – Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Als Ergänzung zur Ausstellung werden in der VHS zudem fünf Rollups zum Thema „Eisenach in der Zeit der Weimarer Republik“ der August-Bebel-Gesellschaft e.V. präsentiert, die in Zusammenarbeit der „Forschungsstelle Weimarer Republik“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Christian Faludi) mit dem Martin-Luther-Gymnasium Eisenach unter Förderung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen realisiert werden konnten.

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