Theaterstück „Momo“ wird aufgeführt

Das Theaterstück „Momo“ von Michael Ende in einer Bearbeitung von Vita Huber wird an der Freien Waldorfschule Eisenach am 1. und 2. Oktober aufgeführt. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Schule. Öffentliche Abendveranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Saal der Schule in der Ernst-Thälmann-Str. 62 in Eisenach. Es spielen Schüler und Schülerinnen sowie Pädagogen und Pädagoginnen, Regisseur ist Alexander Beisel. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. 

Zum Stück: Wie aus dem Nichts taucht plötzlich das kleine Mädchen Momo in den Ruinen eines Amphitheaters am Rande eines Dorfes auf. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr
schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hat immer Zeit und ist eine wunderbare Zuhörerin. So hat sie bald im ganzen Dorf viele Freundinnen und Freunde gefunden, unter ihnen Gigi und Beppo. Momo könnte kaum glücklicher sein, wenn nicht eines Tages die mysteriösen Grauen auf den Plan treten würden. Sie sind Vertreter einer „Zeitsparkasse“ und haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen. Schnell lassen sich die Erwachsenen zum „Zeitsparen“ überreden und einzig Momo und ihre Freundinnen und Freunde können den Grauen noch Einhalt gebieten. Es beginnt ein Wettlauf um die Zeit, den Momo nur gewinnen kann, wenn es ihr gelingt Meister Hora, den Gebieter über die Zeit, zu finden und den Menschen ihre gestohlene Zeit wieder zubringen. Doch bis dahin ist es ein abenteuerlicher und auch sehr einsamer Weg.

Michael Ende zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten deutschen Schriftstellern und wurde vielfältig ausgezeichnet.

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