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Bauarbeiten zur Stützmauer-Sanierung am Nikolaitor starten am Mittwoch – veränderte Verkehrsführung durch das Tor und in weiteren Straßen

Mit Beginn der Bauarbeiten an der Stützmauer beim Nikolaitor werden der Gehweg und die Fahrbahn direkt neben der Stützmauer ab 4. August für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres 2020 an.

Das Nikolaitor kann aufgrund der Bauarbeiten ab 4. August nur noch in einer Richtung – vom Karlsplatz in Richtung Bahnhofstraße – befahren werden. Die nördliche Tordurchfahrt aus Richtung Bahnhofstraße ist dann nicht mehr passierbar; auch von der Wartburgallee kann nicht mehr links zum Karlsplatz abgebogen werden.

Der Fahrzeugverkehr aus südlicher und östlicher Richtung (von der Bundesstraße B 19) wird über Bahnhofstraße, Müllerstraße, Schillerstraße und Nicolaistraße zum Karlsplatz umgeleitet. Dafür wurde auch die Einbahnstraßenregelung in der Nicolaistraße umgekehrt. Zudem wurden vor einigen Tagen das Granitpflaster auf Fahrbahn und Gehweg an der Kreuzung Schillerstraße / Nicolaistraße mit einer Asphaltschicht abgedeckt und ein Geländer montiert, damit der Umleitungsverkehr die Fahrbahn nicht beschädigt und Fußgänger durch abbiegende Linienbusse nicht gefährdet werden.

Kraftfahrer, die aus der Alexanderstraße kommen, haben dem Verkehr auf der Nicolaistraße die Vorfahrt zu gewähren. Für Fußgänger wird darüber hinaus ein neuer Überweg eingerichtet, der am nördlichen Ende des Grünstreifens über die Fahrspuren des Karlsplatzes in Richtung Lutherdenkmal führt.

Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die veränderten Verkehrsbedingungen zu beachten.

 

ZU DEN BAUARBEITEN

 

Die Bauarbeiten starten ab Mittwoch, 5. August. Zunächst werden in einem Zeitraum von etwa vier Wochen Bohrgeräte aufgestellt. Diese Bohrgeräte sollen die Baugrube sichern, die benötigt wird, um die eigentliche Stützwand herzustellen. Als erstes wird eine so genannte Verbauwand fertig gestellt. Dazu werden die Bohrpfähle miteinander verbunden und die Zwischenräume zwischen den Pfählen werden gesichert. Im Anschluss kann die jetzige Sandsteinverblendung der Stützmauer abgenommen werden. Die Steine werden separat bearbeitet, vervollständigt und nicht mehr brauchbare Steine werden durch neue ersetzt. Als nächstes wird die alte Stützwand abgebrochen und eine neue Stahlbetonwand errichtet. Anschließend wird die neue Stahlbetonwand mithilfe von Sandsteinen verblendet, Abdeckpfosten und Geländerpfosten werden gesetzt. Zuletzt wird ein Geländer an der Stützwand befestigt. Derzeit wird geprüft, ob das jetzige Geländer wiederverwendet werden kann.
An den Bauarbeiten sind folgende Firmen beteiligt: Preuße & Rätsch GmbH aus Weimar und Firma Nüthen Restaurierungen GmbH & Co.KG aus Erfurt für die Sandsteinarbeiten. Das Planungsbüro ist die Firma IGS Ingenieure GmbH & Co.KG aus Weimar sowie das Planungsbüro für Steinkonservierungen Stephan Scheidemann – Friedrichroda.

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