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BAUMFÄLLARBEITEN IM JOHANNISTAL: GEFAHRENBÄUME WERDEN ENTFERNT

Wieder einmal müssen auf dem beliebten Hauptwanderweg sowie im hinteren Teil des Johannistals, Richtung Waldschänke, aus Sicherheitsgründen zahlreiche absterbende und auch zum Teil abgestorbene Laub- und Nadelbäume gefällt werden. Die Fällung der Gefahrenbäume soll in der ersten Novemberwoche durchgeführt werden. Voraussichtlich benötigt das Unternehmen drei Tage.

Einsatz von Seilschlepper und Rückepferd

Die gefällten Bäume sollen so gut wie möglich aus dem Bestand heraus gerückt werden. Das Vorgehen ist nicht nur mit einem Seilschlepper, sondern auch mit einem Rückepferd geplant. Das sogenannte Vorliefern mit Pferd ist ein ausgesprochen boden- und bestandsschonendes Holzernteverfahren und wird vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) gefördert. Einen Fördermittelantrag hat die Stadtverwaltung Eisenach in diesem Zusammenhang gestellt. Die sodann teilweise entstehende kahle Hangfläche Richtung Waldschänke soll mit der Bevölkerung wiederaufgeforstet werden.

Einschränkungen für Wandernde und Verkehrsteilnehmer*innen

Mit größeren Einschränkungen für Wandernde im Johannistal und Straßenverkehrsteilnehmer*innen Richtung Tennisanlage und Wohnbebauung ist während der Maßnahme zu rechnen. Die Stadt bittet um Verständnis und weist darauf hin, die aktuellen Absperrungen dringend zu beachten. Es besteht Lebensgefahr.

In diesem Zusammenhang möchte die Stadt Eisenach nochmals darauf aufmerksam machen, dass im gesamten Johannistal vielen Bäumen die Dürre und Hitze der vergangenen Jahre zu schaffen gemacht haben. Von diesen Bäumen geht eine – nicht immer von außen sichtbare – Gefahr aus. Geschädigte Bäume, Teile davon oder auch nur einzelne Äste können brechen und herabfallen und stellen eine erhebliche Gefahr für Waldbesuchende dar.

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