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Busfahrer im Sicherheitstraining

Busfahrer aus Thüringen und Sachsen waren von Montag bis Mittwoch auf dem Flugplatz Kindel aktiv. Sie gingen nicht in die Luft, sondern nahmen im «Thüringer Fahrsicherheitszentrum» an einem Lehrgang teil. Auf dem unteren Teil des Flugplatzes wurde mit einem Bus trainiert. Im Mittelpunkt standen neben der theoretischen Unterweisung das praktische Fahren.
Hier staunten auch die erfahrensten Berufskraftfahrer nicht schlecht, wie ihr Arbeitsgerät in Extremsituationen reagiert. Es wurde mit und ohne ABS gebremst, das Verhalten in Kurven wurde getestet und dabei die verschiedensten Straßenverhältnisse sowie unterschiedliche Geschwindigkeiten genutzt. Die Technik der Anlage macht dies möglich. Gefahren wurde mit einem modernen MAN-Bus. Durch den Moderator Thomas Wegener vom Berufsbildungszentrum Straßenverkehr Nordhausen wurden die Fahrer unterwiesen.
An den drei Tagen wurden knapp 30 Kraftfahrer geschult, darunter auch fünf Frauen.
Schon seit mehreren Jahren werden mindestens zwei Veranstaltungen dieser Art vom Thüringer Omnibusverband angeboten.
Einhelliger Tenor der Teilnehmer: «Es war eine gute Sache. Man lernt so das Verhalten des Busses genauer kennen. Hier konnte man gefahrlos üben.» Diese Feststellung trafen auch sehr erfahrene und langjährige Busfahrer.
Und es wurde die Forderung laut, dieses Sicherheitstraining zum Ausbildungsbestandteil der Fahrschule werden zu lassen.
Angesichts des jüngsten Busunfalls in Lengröden, wurde aber auch deutlich, dass alle Kunst des Fahrens nicht hilft, wenn andere Verkehrsteilnehmer sich nicht entsprechend verhalten.

Rainer Beichler |

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