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Eisenacher Marienstraße bekommt Provisorium für den Winter

Wie schon angekündigt, erhält die Eisenacher Marienstraße, die derzeit saniert wird, ein Provisorium für die Winterzeit.

Weil der Straßenbau aufgrund von Verzögerungen nicht mehr erfolgen kann, wird für die Winterzeit ein befestigter Streifen im Bereich zwischen Frauenplan und Am Frauentor hergestellt. Damit ist es Fußgängern und Radfahrern möglich, die Marienstraße zwischen Frauenplan und der Kreuzung Am Frauentor im Winter zu benutzen. Auch Feuerwehr und Krankenwagen können diesen Streifen im Einsatzfall befahren. Ein Befahren dieses Streifens mit PKW ist nicht möglich. Die Stadtverwaltung hat die Anwohner bereits über Erreichbarkeiten, Winterdienst, das Abholen des Mülls und weitere wichtige Punkte informiert.

Einschränkungen für Fußgänger vom 6. bis 22. Dezember
Bis das Winterprovisorium errichtet ist, gibt es noch Einschränkungen für die Fußgänger. Der Durchgangsverkehr ist vom 6. Dezember bis voraussichtlich 22. Dezember 2021 gesperrt. Die Anwohner können aber über das Baufeld und die Fußgängerbrücken zu ihren jeweiligen Wohnungs-beziehungsweise Hauseingängen gelangen. Der Kindergarten im Philosophenweg kann in dieser Zeit allerdings nicht mehr über die Marienstraße erreicht werden.

In der Marienstraße im Bereich zwischen dem Frauenplan und der Straße Am Frauentor sowie in der Straße Am Frauentor selbst sind bereits der Mischwasserkanal, die Trinkwasserleitung und die Gasleitung erneuert worden. Bis zum Jahresende werden auch alle anderen Versorgungsmedien (Strom, Telefon, etc.) erneuert und geordnet sein. Für das Jahr 2022 ist die Verlegung der Versorgungsmedien in der Marienstraße im Bereich zwischen Am Frauentor und Barfüßerstraße sowie der Straßenbau im gesamten Bereich vorgesehen. Der Baustart ist abhängig von der Witterung. Es erfolgt eine rechtzeitige Information, wenn der Baustart beginnt und mögliche Sperrungen erfolgen müssen.

Zum Provisorium: Das Provisorium ist notwendig, da es bei den Bauarbeiten zu Verzögerungen gekommen ist. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Zum Beispiel sind beim Bauen im Bestand und einer so historischen Straße im Untergrund oftmals Dinge zu finden, die vorher nicht bekannt waren. Im Fall der Marienstraße waren das zum Beispiel Leitungen in Betonformsteinen mit einer zu geringen Überdeckung für den späteren Gehwegbau oder Leitungen in einem schlechteren Zustand als angenommen – diese mussten noch getauscht werden. Auch die momentanen Lieferschwierigkeiten von Baumaterial spielen eine Rolle.

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