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Kommt die Bundesstraße 19 von
Wilhelmsthal nach Wutha/Farnroda?

Der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz (SPD) begrüßt den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen heute vorgelegten ersten Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes. Er umfasst die Verkehrsinfrastrukturinvestitionen im Bereich von Bundesfernstraßen (Bundesstraßen und Bundesautobahnen), Schiene und Bundeswasserstraßen im Zeitraum von 2001 – 2015. Die rot-grüne Bundesregierung hat seit 1999 die Finanzmittel für Verkehrsinvestitionen kräftig angehoben. Knapp 150 Milliarden Euro stehen zur Verfügung. Ernst Kranz betont: Damit bietet der Bundesverkehrswegeplan 2003 mit seiner mittel- und langfristigen Perspektive allen Beteiligten in Wirtschaft und Verwaltung Sicherheit und Klarheit.

Parallel zu der nun beginnenden Diskussion mit den Bundesländern und Verbänden erarbeitet das Ministerium aus dem Bundesverkehrswegeplan die Ausbaugesetze für die Straße und die Schiene. Der Bundestag wird dann im Herbst den Bedarfsplan und die beiden Ausbaugesetze beschließen.

Der Bau der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) wird planmäßig fertiggestellt und geht damit dem Ende entgegen. Thüringen ist insofern eine Ausnahme, da noch eine ganze Reihe von VDE-Projekten zu Ende gebaut werden müssen. Dies betrifft die A4 Herleshausen bis Waltershausen mit der Nordumgehung der Hörselberge mit ca. 175 Mio. € und die Ertüchtigung der Bahnstrecke Eisenach – Erfurt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h.

Während in den anderen neuen Bundesländern die VDE-Projekte langsam ausfinanziert werden, dadurch die Länderquote leicht sinkt, steigt sie in Thüringen noch einmal an. Der Länderanteil Thüringens mit den VDE-Projekten steigt von 7,4 % im Jahre 1992 auf jetzt 8,5 %. Auch ohne die VDE-Projekte steigt der Anteil Thüringens.
Da in den neuen Ländern jetzt verstärkt auch Ortsumgehungen und Bundesstraßen gebaut bzw. ausgebaut werden, also ein neuer Schwerpunkt gebildet wird, gibt es einen neuen «Bonus».

Bei den Straßenbauprojekten mit hoher Raumwirksamkeit, die erstmals im Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt werden, hat Thüringen einen Anteil von 15,9 % und liegt damit an der Spitze aller Bundesländer.

In den vordringlichen Bedarf werden dabei folgende Projekte fortgeschrieben:

B19 OU Barchfeld, 2. BA mit 4,6 Mio. €
B62 OU Bad Salzungen, 3. BA mit 5,9 Mio. €
B247/B84 OU Bad Langensalza, 1. – 3. BA mit 33,4 Mio. €

bzw. neu aufgenommen:

B19 OU Waldfisch mit 2,5 Mio. €
B19 OU Gumpelstadt mit 3,4 Mio. €
B19 OU Witzelroda mit 3,3 Mio. €
B62 Hämbacher Kreuz mit 8,6 Mio. €
B62 Werraquerung Bad Salzungen mit 13,9 Mio. €
B62 OU Dorndorf/Merkers mit 10,8 Mio. €
B247 OU Großengottern mit 7,1 Mio. €

Neu, aber mit einer noch notwendigen Naturschutzprüfung sind:

B19 OU Stockhausen mit 6,9 Mio. €
B19 OU Wutha/Farnroda mit 18,7 Mio. €
B19 Wilhelmsthal – OU Wutha/Farnroda mit 41,9 Mio. €
B87Nord Fulda – Meiningen, Rhönquerung mit 65,2 Mio. €

Der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz weist darauf hin, dass damit wichtige Vorhaben für die Region auf eine ausreichende Finanzierungsgrundlage gestellt werden.

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