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Werdau von LKW überrollt

Lastwagen, Busse, Feuerwehrautos und andere Oldtimer zog es am Wochenende ins sächsische Werdau. Über 300 Fahrzeuge konnte man an der alten Produktionsstätte der legendären Vomag, H3A, H 6, S 4000 oder G 5 bestaunen. Zum 5. Mal veranstaltet Werdau das Treffen auf dem einstigen Betriebsgelände. Mit dem Treffen möchte die Stadt an die über 100-jährige Geschichte der Nutzfahrzeugherstellung erinnern. 1898 wurde mit dem Bau von Eisenbahnwaggons begonnen.
Und so gab es einen großen Querschnitt der Fahrzeugpalette. Zu sehen waren neben Kippern und Pritschenaufbauten, Militärvarianten und Bussen auch Tankwagen, Kräne, ein Fäkalienfahrzeug, ein H 6-Kinowagen, ein Zivilverteidigung-Entgiftungstanker, Trinkwasser-Tanker, Sanitätsfahrzeuge und Feuerwehren. Unterschiedlich war das Aussehen der Fahrzeuge, sie reichten vom «Scheunenfund» bis «besser als Neuwert».
Aus Eisenach ist eine Rarität gekommen – ein S 4000-Minoltankwagen, liebevoll von Michael Sänger in wenigen Monaten komplett restauriert. Dieser war beliebtes Fotomotiv. Zu sehen waren auch die beiden Eisenacher G 5 (Tanker und Koffer) sowie der blaue S 4000 LKW von Kohlen-Sänger sowie ein Robur aus Harstungsfeld.
Der Traditionsbus der KVG war ebenfalls unter den Teilnehmern. Dies nutzten 30 Oldtimerfreunde um mit dem Ikarus nach Werdau zu reisen. Leider spielte das Wetter erneut nicht mit – es regnete in Strömen. Trotzdem tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Neben den Fahrzeugen, nicht nur LKW und Busse, gab es einen Teilemarkt, Modellautos, Trucktrial und viel Unterhaltung.
Im Stadt- und Dampfmaschinen Museum Werdau ist noch bis zum 2. Juni eine einzigartige Ausstellung zu sehen: «50 Jahre H 6». An Hand von Modellen wird die Produktionsgeschichte dargestellt.

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