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40 Prozent aller Neueinstellungen in Eisenach befristet

Gewerkschaft kritisiert unsichere Jobs: In Eisenach waren zuletzt 40 Prozent aller neu abgeschlossenen Arbeitsverträge befristet. 317 von insgesamt 790 Neueinstellungen hatten im zweiten Quartal 2020 ein Verfallsdatum. Darauf macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam und beruft sich hierbei auf eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung. „Befristete Stellen sind im Lebensmittelhandwerk und im Gastgewerbe, aber auch in der Ernährungsindustrie stark verbreitet – und können für die Betroffenen gerade in der Corona-Pandemie zur Falle werden“, sagt Jens Löbel von der NGG-Region Thüringen. Die nächste Bundesregierung müsse das Problem dringend in den Griff bekommen und prekäre Jobs eindämmen. Am Thema Befristungen zeige sich, wie sehr es bei der anstehenden Bundestagswahl auch auf die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bäckereien, Restaurants und Lebensmittelbetrieben ankomme. An sie appelliert die Gewerkschaft, sich über die Wahlprogramme der Parteien in puncto Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu informieren und am 26. September wählen zu gehen.

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