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Alternativen zur Werraversalzung sind möglich!

Die Versenkung von Kaliabwässern durch die Kali- und Salz GmbH führt zu einer Versalzung des Grundwassers und schädigt die einheimische Tier- und Pflanzenwelt im Werratal. Es herrscht eine große Verunsicherung bei den Menschen vor Ort. Sie machen sich berechtigte Sorgen, denn salzhaltiges Grundwasser gefährdet auch die Trinkwasserversorgung.
K+S jedoch weigert sich seit Jahren, die Kaliabwässer aufzubereiten und Salzrückstände unter Tage zu bringen. Die finanziellen Belastungen wären angeblich zu hoch und würden den Standort gefährden. Eine Pipeline zur Nordsee erweist sich derzeit als nicht genehmigungsfähig, von der Verlagerung der Umweltproblematik ganz abgesehen.
Es gibt auch andere Möglichkeiten.

Die von einem Thüringer Unternehmen vorgeschlagene Aufbereitung der Kaliabwässer und die damit verbundene Rückgewinnung von Wertstoffen ist machbar. Das wäre die wohl beste Lösung für eine intakte Umwelt im Werratal und zum langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze.

In einer Diskussionsveranstaltung will die Landtags-Direktkandidatin der LINKEN im Wahlkreis 6 (Eisenach/Gerstungen), Christiane Leischner, diese neu entwickelte Alternative vorstellen. Die Veranstaltung wird am 27. August um 19 Uhr in der Gaststätte «Zur Post», Lutherstraße 46, in Berka/Werra stattfinden.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Am Termin nehmen auch Tilo Kummer, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, und Dr. Werner Hölzel, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz, teil.

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