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Baukindergeld läuft zum Jahresende aus

Hirte: Eigenheim bleibt für junge Familien Utopie!

Nach Etatkürzungen für das Baukindergeld lässt die Bundesregierung das erfolgreiche Programm zum Jahreswechsel auslaufen.

Es passt nicht zusammen, mehr Wohnungen bauen zu wollen, aber gleichzeitig die Standards zu verschärfen und den Förderrahmen einzuengen, so der Thüringer CDU-Landesgruppenchef Christian Hirte: Bei steigenden Materialpreisen und ohne staatliche Förderung wird das eigene Heim für viele junge Familien wohl eine Utopie bleiben.

2022 wurde der Förderstandard auf die Energieeffizienzklasse EH 40 heraufgesetzt. Damit erhöhten sich die Baukosten für ein Einfamilienhaus um rund 30.000 Euro. 10 Mrd. Euro für Kredite und Tilgungszuschüsse standen Bauherren in den letzten Jahren noch zur Verfügung. Ab 2023 sind nur noch rund 1 Mrd. Euro eingeplant. Zudem bekommen Erwerber von Wohnraum künftig Gelder nur noch für Neubauten und energetische Sanierung. Dabei kaufen Bürgerinnen und Bürger vor allem gebrauchte Immobilien. Deshalb hatte die Union schon vor Monaten ein umfassendes und detailliertes Maßnahmenpaket in den Deutschen Bundestag eingebracht, um mehr Menschen ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen.

Wenn die Ampel bei der energetischen Förderung nicht massiv aufstockt und das Baukindergeld sofort verlängert, werden wir beim notwendigen Wohnungsneubau einen katastrophalen Einbruch sehen, so Hirte abschließend.

Hintergrund:
Ein Antrag kann laut Ministerium über das Zuschussportal der staatlichen Förderbank KfW gestellt werden. Konkret heißt es in der Erklärung: „Familien, die zwischen dem 01. Januar 2018 und dem 31. März 2021 einen notariell beglaubigten Kaufvertrag unterschrieben oder eine Baugenehmigung erhalten haben und noch bis zum Jahresende im neuen Wohneigentum einziehen beziehungsweise schon eingezogen sind, sollten deshalb rasch Baukindergeld beantragen.

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