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Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie deutlich gestiegen

Die Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie – als Verhältnis der Beschäftigten je 1000 Einwohner – erhöhte sich von 1995 bis 2006 um über 40 Prozent und lag im Jahre 2006 bei 63,5 Beschäftigten je 1000 Einwohner. Während die Zahl der Industriebeschäftigten in diesem Zeitraum um fast ein Drittel anstieg, sank die Bevölkerungszahl um über sieben Prozent.

Eine Beschäftigtendichte über 70 Industriebeschäftigte je 1000 Einwohner hatten die Stadt Eisenach, der Saale-Orla-Kreis, der Wartburgkreis, die Landkreise Sonneberg, Schmalkalden-Meiningen, Gotha, Hildburghausen und die Stadt Jena.
Vergleichsweise wenig Industriebeschäftigte je 1000 Einwohner wurden für die Städte Weimar, Gera und Erfurt ermittelt.

Ein deutliches Ansteigen der Beschäftigtendichte in der Industrie wurde in den Landkreisen Sömmerda (Entwicklung 1995 bis 2006: + 144,5 Prozent), Wartburgkreis (+ 113,8 Prozent), Eichsfeld (+ 92,1 Prozent), Weimarer Land (+ 78,9 Prozent), Gotha (+ 68,9 Prozent), Saale-Orla-Kreis (+ 68,9 Prozent) und Altenburger Land (+ 67,4 Prozent) errechnet.
Die drei kreisfreien Städte Weimar, Erfurt und Gera mit der niedrigsten Beschäftigtendichte verzeichneten einen Rückgang von 1995 bis 2006. Dieser betrug – 36,5 Prozent in der Stadt Weimar, – 3,7 Prozent in der Stadt Erfurt und – 0,4 Prozent in der Stadt Gera.

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