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Bürgerinitiative „Kein Fracking“ erfährt Zustimmung und Gehör bei ihren Forderungen

Politik? Man kann doch sowieso nichts ändern – Die machen doch was sie wollen. Eine weit verbreitete Meinung und häufige Begründung, um nichts zu tun.
Lutz Kromke (SPD) hingegen, arbeitet nicht nur im Creuzburger Stadtrat mit, er engagiert sich auch bei der Bürgerinitiative „Kein Fracking“ (BI).
Ohne dieses Engagement von Kromke und dessen zahlreichen Mitstreitern wäre wohl auch in Thüringen Fracking, eine sehr umstrittene Gasfördermethode, wo mit sehr hohem Druck, Wasser und hochgiftige Chemikalien ins Erdreichgepresst werden, mit katastrophalen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, zur Anwendung gelangt.

Die BI fordert ein Verbot von Fracking mit der entsprechenden Änderung des Bundesberggesetz (BBerG).
In vielen Gesprächen und Schreiben unter anderem an die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks (SPD) hat die BI ihre Forderungen dargelegt.

Unterstützung des Anliegens der BI, traf vor einigen Tagen per Post von NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ein.
Kromke hatte im Sommer die Ministerpräsidentin bei einem Besuch in der Creuzburger Firma Pollmeier zum Thema Fracking angesprochen.
Hannelore Kraft spricht sich in ihrem Brief für ein Frackinverbot aus und ermutigt die Mitstreiter der BI in Thüringen mit ihrem Engagement nicht nach zu lassen.

Kromke hat diese Aussage der NRW- Ministerpräsidentin zum Anlass genommen, den neuen Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) anzuschreiben und um Unterstützung zu bitten.
Die Änderung des BBerG im Zusammenhang mit einem Frackinverbot ist das Ziel der BI.
Kromke sieht sich durch die im Koaltionsvertrag vereinbarten Festlegungen zum Thema Fracking in Thüringen bestätigt und drängt auf die Umsetzung.

Text: Rüdiger Christ

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