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CDU Wartburgkreis übergibt Unterschriften zum Erhalt der Kali-Arbeitsplätze

Seit einer Woche sammelt der Kreisverband der CDU Wartburgkreis Unterschriften für den Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze im Kalirevier Hessen-Thüringen. Am gestrigen Mittwoch übergab der stellvertretende Vorsitzende der CDU Wartburgkreis, Manfred Grob, die bisher gesammelten knapp 4.000 Unterschriften. Gemeinsam mit weiteren Landtagsabgeordneten der Union wurden die Listen an den Umweltstaatssekretär Olaf Möller (Grüne) überreicht:

Wir haben selten eine so große Resonanz auf ein Thema erfahren. Die Sicherheit der Arbeitsplätze und eine langfristige Zukunft der Kaliregion ist für viele Familien eine Existenzfrage. Deshalb war unsere Haltung hier klar: Alle Beteiligten müssen an einer Lösung mit Augenmaß arbeiten, so Grob.

Der nun in Aussicht stehende Vorschlag der Flussgebietsgemeinschaft zur Salzeinleitung in die Werra löse das aktuelle Problem nicht.

Unabhängig von den Langfristszenarien brauchen wir aber auch Klarheit, wie ganz aktuell die volle Produktion an den Standorten wieder aufgenommen werden kann. Wir waren in den letzten Wochen von der Vielstimmigkeit der Landesregierung stark enttäuscht. Die Kumpel und ihre Familien haben zu Recht die Erwartung, dass die Politik bei der Gefährdung hunderter Arbeitsplätze nicht einfach wegschaut. Und auch bei der im Raum stehenden Frage der Einleitung machen sich die Grünen-Minister der Länder einen schlanken Fuß, wenn sie am Ende auch Produktionsdrosselungen als Lösung vorschlagen. Eine Lösung mit Augenmaß und eine Berücksichtigung aller Interessen sieht anders aus, betonte Grob.

Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Mario Voigt, unterstützte die Aktion und übergab die Unterschriften mit.

Einige haben in den letzten Jahren verlernt, dass unsere Wirtschaftskraft nicht naturgegeben ist. Wir dürfen nicht zulassen, dass aus ideologischen Gründen Umwelt und Arbeitsplätze gegeneinander ausgespielt werden. Die Kali-Industrie gehört zur Industrievielfalt Thüringens. Wenn Ministerpräsident Ramelow bis heute sein Bischofferode-Engagement der 1990er Jahre inszeniert und bei der aktuellen Herausforderung schweigt, dann frage ich mich, wie ernst er es meint mit der Sicherheit von Arbeitsplätzen, erklärte Voigt.

Die CDU Wartburgkreis werde sich auch weiterhin für den Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze im Kalirevier einsetzen.

Wir brauchen keine Scheinlösungen und keine Ankündigungen. Wir erwarten von der Thüringer Landesregierung, dass sie mit allen Verantwortlichen über einen Ausweg aus der jetzigen Situation spricht, machte Grob deutlich.

Foto: Personen v.l.: Staatsekretär Olaf Möller, K+S-Betriebsrat Tino Kister, Jörg Geibert MdL, K+S-Betriebsrat Stefan Böck, der stellvertretende Vorsitzende der CDU Wartburgkreis Manfred Grob MdL, de r wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Mario Voigt MdL, Christina Tasch MdL, Stefan Gruhner MdL

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