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demopark + demogolf auf Wachstumskurs

Mit beachtlicher Dynamik setzt die demopark + demogolf, Europas größte Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen, in diesem Jahr ihren schwungvollen Wachstumskurs fort. «Mehr als 400 Aussteller werden vom 23. bis 25. Juni in Eisenach ihre Neuheiten präsentieren. Damit bewegen wir uns mittlerweile auf einem äußerst kontinuierlichen Erfolgspfad, was alles andere als selbstverständlich ist», sagte VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer im Rahmen der demopark-Vorpressekonferenz am Dienstag in Eisenach.

Die in ideeller Trägerschaft des VDMA durchgeführte Veranstaltung biete 2013 «bereits zum achten Mal Technikvielfalt für jeden Einsatzzweck auf mehr als 250000 Quadratmetern Ausstellungsfläche», so Scherer weiter.

Internationalität deutlich verstärkt
Beachtlich sei auch der rasante Internationalisierungstrend, der die demopark + demopark zwischenzeitlich «weit über die Landesgrenzen hinaus zum etablierten europäischen Treffpunkt von Gartenbauprofis, Kommunalentscheidern und Golfplatzexperten gemacht hat.» So stammen rund 19 Prozent der diesjährigen Aussteller aus dem europäischen Ausland, was einem signifikanten Wachstum von gut vier Prozent im Vergleich zum Jahr 2011 entspricht. «75 internationale Aussteller aus 16 Ländern sind ein Wert, auf den wir zurecht stolz sein können», sagte Scherer. Wer heute nach Eisenach komme, handle wohlüberlegt und sei durch und durch Profi. «Das ist am Ende des Tages ein ganz wesentlicher Faktor, gerade auch mit Blick auf die hohe Qualität der Fachgespräche an den Messeständen, die uns im Rahmen repräsentativer Aussteller- und Besucherbefragungen stets einhellig bescheinigt wird.»

Erstmals zwei Autobahnausfahrten zur Entzerrung der Verkehrslage
Effektive Gespräche erfordern jedoch zuallererst entspannte Rahmenbedingungen im Messeumfeld. Um bereits die Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten, hat der VDMA das bestehende demopark-Verkehrskonzept in intensiver Abstimmung mit dem Wartburgkreis sowie den örtlichen Polizeibehörden von Grund auf überarbeitet und neuen Standards zugeführt. Um eine merkliche Entzerrung der Verkehrslage zu gewährleisten, stehen in diesem Jahr erstmals zwei Autobahnausfahrten zur Verfügung. So besteht die Möglichkeit, wahlweise von der Ausfahrt Eisenach-Ost oder von Sättelstädt abzufahren, wobei gut ausgebaute Zubringer für einen bequemen Messeanschluss sorgen. «Mit dieser zweiadrigen Strategie werden wir insbesondere den Verkehrsfluss am Morgen und am Abend wesentlich erleichtern», versicherte Scherer. Dazu soll außerdem eine klare und transparente Beschilderung auf den An- und Abfahrtswegen beitragen.

Für bestmöglichen Besucher- und Parkkomfort stehen großzügige, weitgehend betonierte Stellflächen zur Verfügung. Bahnreisenden bieten die demopark-Shuttlebusse in gewohnter Weise einen kostenlosen und kontinuierlichen Transferservice, der zwischen dem Bahnhof Eisenach und dem Messegelände hin- und herpendelt.

Elektrik und Elektronik als Effizienztreiber der Branche
Wohin das Pendel in Sachen Innovation ausgeschlagen hat, macht die demopark-Neuheitenschau deutlich, die sich 2013 größer denn je präsentiert. «Vier Gold- und zwölf Silbermedaillen sprechen für die außerordentliche Innovationskraft unserer Branche. Dass wir so viele spannende Neuheiten erleben dürfen, hat selbst unsere Fachjury überrascht, zeigt aber vor allem, wie sehr die Entwicklungsabteilungen der Industrie inzwischen im demopark-Zyklus arbeiten», sagte Scherer.

In technologischer Hinsicht rücken zur Zeit verstärkt elektronische Steuerungs- und Automatisierungslösungen in den Branchenfokus. Dafür stehen intuitiv nutzbare, rechnergestützte Bedienkonzepte ebenso wie von Geisterhand agierende Mähroboter oder zentimetergenau arbeitende Winterdienststreuer mit GPS-Steuerung. «Im Kern geht es unseren Profikunden um Fragen der Leistungsfähigkeit, Präzision und Ressourceneffizienz, wenn eine neue Maschineninvestition ansteht», so Scherer. Denn Maschinen und Geräte würden zunehmend anhand von messbaren Nachhaltigkeitskriterien beurteilt, wovon innovative Qualitätsprodukte entscheidend profitierten.

Umsatzvolumen über dem Durchschnitt der letzten Jahre
Profitiert hat der deutsche Markt für Maschinen und Geräte vor allem von einem Rekordniveau im Jahre 2011, das ein außerordentlich starkes Wachstum von 14,5 Prozent hervorgebracht hat.

Infolge dieses außergewöhnlichen Hochs musste die Branche im vergangenen Jahr allerdings eine Wachstumspause, verbunden mit leichten Rückgängen von rund 3,5 Prozent, verbuchen:
«In absoluten Zahlen ausgedrückt, liegen wir für 2012 bei einem Umsatzvolumen von fast 660 Millionen Euro, womit wir uns deutlich über dem Durchschnittsniveau der letzten Jahre bewegen», erläuterte Scherer die aktuellen Kennzahlen. Ebenso erfreulich sei, dass das Exportgeschäft nochmals leicht um gut einen Prozentpunkt zulegen konnte, was die «wachsenden Ansprüche internationaler Profianwender in punkto Technologie und Qualität unterstreicht.» In der Gesamtbetrachtung schlägt sich die verstärkte Fokussierung internationaler Märkte zwischenzeitlich auch in der Exportquote nieder. Durchschnittlich 50 Prozent der in Deutschland gefertigten Maschinen und Geräte gehen heute in den Export.

Differenziertes Bild in den Produktsegmenten
Aufgeteilt nach Produktsegmenten, zeichne sich in Deutschland dagegen ein differenziertes Bild der Marktentwicklung des vergangenen Jahres ab: Während das Segment der Rasentraktoren leichte Rückgänge hinnehmen musste, stieg der Absatz von Aufsitzmähern, besonders im semiprofessionellen Bereich, spürbar an. Bei Kompakttraktoren und einachsigen Motorgeräten ist hingegen nach zweistelligen Wachstumsraten in den Vorjahren eine leichte Abkühlung der Marktentwicklung festzustellen, die allerdings aufgrund des hohen Niveaus der letzten Jahre insgesamt nicht als dramatisch zu werten ist. «So konnte etwa im Bereich der Kompakttraktoren bei den Modellen mit Motorleistungen über 37 Kilowatt sogar 2012 weiteres Wachstum generiert werden.»

Spürbare Marktimpulse erwartet
Dass von Eisenach spürbare Marktimpulse ausgehen werden, war sich Scherer sicher: «Schließlich werden wir auf der demopark + demogolf eine Vielzahl aktuellster Technologietrends als marktfähige Lösungen mit echtem Nutzwert für den Anwender sehen.» Welche Maschinen und Geräte das sein werden und welche technischen Finessen hinter ihnen stehen, können Besucherinnen und Besucher vom 23. bis 25. Juni auf der demopark + demogolf 2013 in Eisenach, jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr, hautnah erleben.

Informationen finden Sie unter www.demopark.de.

Rainer Beichler | | Quelle:

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