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v.l.n.r.: Franziska Thümmel, Mitarbeiterin des Kinderhospizes; Aribert Klippert, CEO – MITEC; Andreas Starkloff, Betriebsratsvorsitzender der MITEC AG; Daniel Pechstädt, Vertreter Fanprojekt ThSV & Silvia Spangenberg, stellv. Betriebsratsvorsitzende MITEC | Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Beschreibung: v.l.n.r.: Franziska Thümmel, Mitarbeiterin des Kinderhospizes; Aribert Klippert, CEO – MITEC; Andreas Starkloff, Betriebsratsvorsitzender der MITEC AG; Daniel Pechstädt, Vertreter Fanprojekt ThSV & Silvia Spangenberg, stellv. Betriebsratsvorsitzende MITEC
Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Eisenacher Sommerfest hilft schwer kranken Kindern

Über eine Spende in Höhe von insgesamt 2.850 Euro kann sich der gemeinnützige Trägerverein des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz freuen. Die Spende wurde heute offiziell in der Talsperrenstadt übergeben.

Zusammengekommen war die fantastische Zuwendung anlässlich des diesjährigen Sommerfestes der MITEC Automotive AG. Viele Mitarbeiter, Ehemalige und deren Familie folgten der Einladung des erfolgreichen Zulieferers der Automobilindustrie. Das Unternehmen hatte im Vorfeld der Feierlichkeit unter der Mitarbeiterschaft aufgerufen, ihrer Kreativität am Backofen freien Lauf zu lassen. So entstanden wahre Kunstwerke der Backkunst für den geplanten Benefiz-Kuchenbasar. Durch dessen Erlös kam eine Spendensumme von 1.300 Euro zusammen, die der Vorstand der MITEC Automotive AG mit Anerkennung und im Sinne des sozialen Zwecks, verdoppelte. Weiterhin wurde durch die tatkräftige Hilfe von Ehrenamtlichen des Fanprojektes des ThSV Eisenach e.V. die weitere Versorgung der Gäste des Sommerfestes sichergestellt. So erhöhten die handballverrückten Fans die Spendensumme für die Pflege und Betreuung der Gäste des Kinderhospizes um weitere 250 Euro.

Wir freuen uns von ganzem Herzen über diese fantastische Gemeinschaftsspende. Die Spendenhöhe ist für uns alles andere als alltäglich, aber wir sind gerade jetzt, wo wir den dringend benötigten Ausbau unserer Einrichtung planen, auf jeden Euro angewiesen. Danke an alle die mitgemacht, mitgeholfen und mitgespendet haben, so Franziska Thümmel, Mitarbeiterin beim Kinderhospizverein.

Über 40.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder. Über 35 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 1.000.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht. Über 950 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.700.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien – fernab von jeder Krankenhausatmosphäre. Betrieben wird das stationäre Kinderhospiz von einem gemeinnützigen Trägerverein. Ein sechsköpfiger ehrenamtlicher Vorstand leitet die Geschicke bereits seit dem Jahr 2005 und hat so in den vergangenen zehn Jahren Ostdeutschlands größtes ehrenamtlich organisiertes Sozialprojekt initiiert. Der Gründer, Initiator und bis heute ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Heber wurde im Jahr 2015 mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Im Jahr 2017 plant der Trägerverein den dringend erforderlichen Ausbau des Kinder-und Jugendhospizes, da die Nachfrage steigt. So sollen in einem noch unsanierten Nebengebäude neue Gästezimmer, Therapieräume, Gemeinschafts- und Sozialräume sowie eine Holzwerkstatt entstehen. Hierfür werden zusätzliche 1.000.000 Euro Investitionskosten benötigt. Leider stehen hierfür derzeit keine staatlichen Förderungen zur Verfügung.

Informationen unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de oder www.facebook.com/kinderhospiz. Spendenkonto – IBAN: DE64860205000003566900, BIC: BFSWDE33LPZ, Bank für Sozialwirtschaft.

Andrea T. | | Quelle:

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