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Erbschaftssteuer muss praxistauglich und ideologiefrei sein

Expertengespräch der CDU Wartburgkreis / MIT Wartburgregion zur Erbschaftssteuerreform mit Fritz Güntzler MdB und Unternehmen der Wartburgregion

In der vergangenen Woche besuchten rund 20 Unternehmer der Wartburgregion ein Unternehmertreffen mit dem Experten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Erbschaftssteuer Fritz Güntzler MdB. Der Vorsitzende der CDU Wartburgkreis Christian Hirte MdB sowie der Vorsitzende der MIT Wartburgregion Matthias Hasecke hatten Fritz Güntzler nach Behringen in die Firmenzentrale der Town & Country Haus Lizenz GmbH eingeladen, um über die Erbschaftssteuerreform und deren Perspektive für die Unternehmen in Deutschland zu referieren. Fritz Güntzler erarbeitete federführend die Erbschaftsteuerreform als Mitglied des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag.

Nach einer Begrüßung durch Christian Hirte und Matthias Hasecke führte Fritz Güntzler mit der Genese der deutschen Erbschaftssteuer in die Veranstaltung ein und betonte eingangs, dass nach seiner Auffassung auch die Abschaffung der Erbschaftssteuer Bestandteil der Debatte sein sollte. Dass sich der Gesetzgeber in einem bisher langen Verfahren sehr schwer mit einer Lösung tut, liege vor allem daran, dass diese Debatte zu sehr ideologisiert geführt werde. Im nächsten Schritt wird das Gesetz im Vermittlungsausschuss und anschließend wieder im Bundestag beraten. Eine vernünftige Regulierung seitens des Staates wird vor allem durch unzählige verschiedene Situationen der Unternehmen und die unterschiedlichen politischen und Vorstellungen der Verhandlungsparteien erschwert. Abschließend betonte Güntzler, dass er als Vertreter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine praxistaugliche Lösung in dieser Frage anstrebe, was unter den Unternehmern auf Zuspruch stieß.

In der anschließenden Diskussion berichteten die anwesenden Unternehmer über ihre jeweilige Situation der Unternehmensnachfolge und die damit verbundenen Hürden.

Eine Reform der Erbschaftssteuer darf nicht dazu führen, dass Arbeitsplätze gefährdet oder gar Unternehmen in Ihrer Existenz bedroht sind. Wir müssen die Unternehmensnachfolge an die Wirklichkeit anpassen und die Unternehmen besser unterstützen und begleiten, erklärten Hirte und Hasecke abschließend.

Andrea T. | | Quelle:

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