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Für die Weihnachtsgans 60000 kW mehr TEAG-Strom

Alle Jahre wieder richten sich am ersten Weihnachtsfeiertag die Blicke auf den Herd in der Küche: Wird der Braten gut geraten? Damit die engagierte Hausfrau oder ihr kochender Hausmann nicht Gefahr läuft, ganz schön in die Röhre zu schauen, sind Dutzende Mitarbeiter der TEAG Thüringer Energie AG besonders gefordert. Sie sorgen dafür, dass Tausende Haushalte in Thüringen den Braten nicht nur riechen, sondern anschließend auch genießen können.

Dies bedarf auch energieseitig entsprechender Planung. Da Tausende dieser garenden Gaumenanwärter einen hohen Strombedarf haben, gilt es, zusätzliche Energie bereitzustellen, den Kraftwerkeinsatz zu planen, zu koordinieren und schließlich zu vernetzen. Die TEAG übernimmt die Verantwortung dafür, dass der festlichen Tafelrunde Anblick und Genuss des garenden Weihnachtsbratens nicht vorenthalten bleiben. Deshalb verbringen die Mitarbeiter der Zentralen Lastverteilung in Erfurt den Feiertag nicht am heimischen Herd, sondern im Zentrum der «Netzsteuerung»: Statt nach Braten duftet es dort höchstens nach Kaffee, statt weihnachtlicher Musik ist konzentrierte Stille angesagt – und dies alles im Bewusstsein, auch Schutzpatron über Tausende von Weihnachtsbraten zu sein!

Die stille Nacht ist vorbei. 25. Dezember 2001, 8 Uhr. Die Verbrauchsanzeige in der Zentralen Lastverteilung Erfurt geht spürbar nach oben: In unzähligen Thüringer Haushalten beginnt das große Brutzeln. «Jetzt müssen wir zusätzliche Energie bereitstellen», betont Axel-Rainer Porsch von der Zentralen Lastverteilung Erfurt. Der Strombedarf geht weit über das übliche Maß hinaus. Gegen Mittag wird die «Weihnachtsgans-Spitze» erreicht sein.

Rund 60000 Kilowatt an zusätzlicher Leistung benötigen die Gänse, Enten, Puten oder Kaninchen in den Bratröhren. Dies entspricht der Leistung einer größeren Kleinstadt in Thüringen. Woher kommt diese erhebliche Menge an «Weihnachtsstrom»? Porsch erläutert: «Zum einen sorgen Kollegen in den TEAG-Kraftwerken dafür, dass zusätzliche Kapazitäten hochgefahren und ins Netz eingespeist werden. Zum anderen stehen wir mit dem europäischen Verbundnetz im wechselseitigen Stromaustausch. Dies ermöglicht uns den Bezug bestimmter Stromkontingente zu Spitzenzeiten.»

Ob so oder so – Hauptsache, der Braten gelingt, damit der weihnachtliche Frieden nicht in Gefahr gerät.

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