Für mehr Lohn, Freizeit und Sicherheit

1. Mai-Kundgebung auf dem Eisenacher Markplatz

Bildquelle: © Th. Levknecht
SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jonny Kraft (re.) im Bürgergespräch auf dem Eisenacher Markplatz.

Traditionell hatte der DGB und seine Einzelgewerkschaften am 1. Mai zu einer Demonstration und anschließenden Kundgebung auf dem Eisenacher Markplatz eingeladen. Unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit“ zog der Demonstrationszug vom Bahnhof zum Markt.

Angeführt wurde dieser von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, dann auch Hauptredner während der Kundgebung.

Heute vor 33 Jahre, am 1. Mai 1991, war ich auch Redner auf der Mai-Kundgebung in Eisenach, erinnerte sich Bodo Ramelow.

Er war seinerzeit Landesvorsitzender der Gewerkschaft HBV, heute ver.di.

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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow ließ sich die Braturst eines Eisenacher Fleischers schmecken.
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Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bis hin zur Würde im Alter waren Punkte aus der Rede von Bodo Ramelow.

Das Herzstück aller sozialen Forderungen sind die Tarifverträge, betonte der Ministerpräsident.

Dass es in Thüringen noch immer viele Firmen ohne Betriebsrat gäbe, merkte Michael Lemm, Vorsitzender des DHB Kreisverbandes Wartburgkreis/Eisenach, an. Das Mehr an Lohn, Freizeit und Sicherheit werde nur durch die Tarifverträge gesichert. Beide Redner erinnerten an die bevorstehenden Kommunalwahlen, riefen dazu auf, zur Wahl zu gehen und demokratischen Parteien ihre Stimmen zu geben.

Die Kundgebung bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mündete in einem bunten Familienfest. Verschiedene Organisationen stellten sich vor, zahlreiche Kandidaten der bevorstehenden Wahlen nutzten den Tag zu Bürgergesprächen.

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Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Mitte) verfolgte die Redebeiträge auf den Zuschauerbänken.

Th. Levknecht

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