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Historic-Rallye-Cup in der Wartburgstadt

Das morgendliche Rallye-Training der http://historic-rallye-cup.de(IG Historic-Rallye-Cup) auf einem Gelände bei Eisenach hatte es in sich. Irgendwie war es an vergangenen Samstag einfach etwas zu heftig mit dem Schnee. Die geplante Strecke konnte jedenfalls erst nach vielen Versuchen fahrbar gemacht werden. AWE-Rallye Legende Egon Culmbacher nahm erst neben Hans Koske dem Rallyepokal-Sieger von 1982 im Alfa Romeo Platz und stellte fest, dass ein Wartburg-Frontantrieb bei diesen Schneeverhältnissen eindeutige Vorteile habe.

Dass der 65-jährige Ex-Werksfahrer noch immer voller Leidenschaft Rallyefahrer ist, erlebte IG-Vorsitzender Björn Weiß dann, als Egon in dem Turbo-Mitsubishi von 1981 Platz nahm und lautstark losschimpfte, als sich ein anderer Wagen vor ihnen festfuhr. «Die Steigung hätten wir locker geschafft, so ein …!!!» Egon musste raus und schieben …
Trotz der Streckenwidrigkeiten fröhliche Gesichter ringsum. Der Kampf mit den Elementen gehört halt auch zum Rallyesport. «So viel Schnee hat ja noch nicht mal die Monte…» stellte Trainings-Organisator Hans-Peter Lohmann fest und Uwe Thomas (Meiningen) konnte erstmals demonstrieren, warum ein Mossi (Moskwitsch) so viel Bodenfreiheit hat: «Er kommt halt durch …»

Angesichts dieses munteren Auftaktes geriet dann auch die Siegerehrung im Automobilbau-Museum zu einer lockeren, aber geschichtsträchtigen Veranstaltung.

Die Ehrenpreise für die Gesamtsieger Klaus Raschig/Helmut Rotzal (BMW, Ludwigshafen/Pfalz) übergab der 84-jährige Herrmann Hanf – einst AWE-Werksfahrer und AWE-Rallye-Einsatzleiter. Die Teams der siegreichen BMW-Marken-Mannschaft wurden von Peter Wolf (Werkleiter BMW Eisenach) geehrt.

IG-Vorsitzender Björn Weiß: «Eisenach ist eine Rallyestadt und hat uns dies sehr sympathisch gezeigt. Es war einfach prima! Und viele unsere Fahrer aus den alten Ländern haben zudem heute erstmals etwas über die AWE-Geschichte erfahren.»

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