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Historisches Foto auf dem Inselsberg gemacht

Am 13. November 1927 machte der Engländer Hubert Johnson einen Ausflug auf den verschneiten Inselsberg, mit einem Dixi. Johnson war im April 1927 nach Eisenach geschickt worden, um die Produktion des Austin Seven zu meistern. Ende 1926 hatte die Eisenacher Dixi-Fabrik die Lizenz vom britischen Autohersteller Austin für den Bau des Kleinwagens übernommen.
Mitte November besuchte nun Robert George Dewsnap, der Enkel von Johnson, Eisenach. Er wollte die einstige Wirkungsstätte seines Großvaters einmal kennen lernen.
Dabei besuchte er auch das neue Automobilmuseum und machte gar eine Fahrt auf den Inselsberg. Begleitet wurde der von den Dixi-Freunden Lutz Schmidt und Joachim Thurau.

Auf dem Inselsberg wurde nochmals das Foto nachgestellt, dass 1927 gemacht wurde. Es zeigte einst Johnson bei einer Probefahrt mit einen Dixi 3/15 PS aus der Vorserie – ein umgebauter Austin Seven.
Dewsnap interessierte alles, was seinen Großvater betraf. Ihm wurden Dokumente und der Schriftverkehr gezeigt. Darin wurde das große Ansehen von Johnson in Eisenach und seine Verdienste deutlich. Am 2. Mai 1927 begann Hubert Johnson seine Tätigkeit in Eisenach, es war ein Montag und er war sehr kurzfristig in die Wartburgstadt gekommen. Am 29. April 1927 kam er auf dem Eisenacher Hauptbahnhof an. Johnson sammelte bei den Fordwerken Erfahrungen in der Serienproduktion. Sir Herbert Austin persönlich schlug den Einsatz in Eisenach vor und die Eisenacher Direktoren bemühten sich sehr um den Fachmann. Sein Jahresgehalt betrug damals 20000 Goldmark, zusätzlich sollte es zwei Prämien zu je 5000 Goldmark geben, wenn er bis zum 15. Oktober 1927 die Serienproduktion anlaufe.

Für den Enkel gab es in Eisenach einen freundlichen Empfang, besonders die Dixi-Freunde waren begeistert. Legte sein Großvater doch eine weitere Grundlage für die Automobilproduktion in Eisenach und den PKW-Bau bei BMW.

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