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K+S-Produktion wird robuster gegen Trockenheit

K+S-Produktion wird robuster gegen Trockenheit
K+S hat die Flexibilität im Abwassermanagement des Werkes Werra nochmals deutlich erhöht. Mit dem jetzt vom Regierungspräsidium Kassel genehmigten Betrieb eines Zwischenspeichers für die vorübergehende Speicherung von Produktionsabwässern in einem stillgelegten Grubenfeld erhöht sich allein das insgesamt zur Verfügung stehende Speichervolumen auf rund eine Million Kubikmeter.

„Der neue Zwischenspeicher im Grubenfeld Wintershall ermöglicht uns, noch flexibler auf die Wasserführung der Werra reagieren und auch längere Trockenperioden durchhalten zu können. Zusätzlich zur Verwendung von Salzwässern zur Flutung stillgelegter Bergwerke und Gaskavernen in Norddeutschland haben wir in den letzten Jahren den Ausbau der Stapelbecken über Tage vorangetrieben. Mit der Kombination dieser Maßnahmen und dem neuen Zwischenspeicher sind wir unserem Ziel, die Produktion des Werkes Werra auch bei ungünstiger Wetterlage abzusichern, ein großes Stück näher gekommen“, betont K+S-Vorstandsvorsitzender Dr. Burkhard Lohr.

Der Zwischenspeicher fasst rund 400.000 Kubikmeter und befindet sich im nördlichen Teil des Grubenbetriebes Hattorf/Wintershall in einer Tiefe von rund 700 Metern. Dort wurde auf der ersten Sohle ein ehemaliger Abbaubereich mit einer Fläche von ca. fünf Quadratkilometern für die zeitlich befristete Speicherung hoch mineralisierter Prozessabwässer eingerichtet. Für die Befüllung wurden eine Fallleitung im Schacht Grimberg (Heringen) sowie innerhalb des Bergwerkes eine Rohrleitung von insgesamt zwölf Kilometern Länge installiert. Die Entleerung des Zwischenspeichers ist über die zweite Sohle und Nutzung der Einspeicherleitung in entgegengesetzter Richtung vorgesehen. Die ausgespeicherten Prozessabwässer werden bei ausreichender Wasserführung im Rahmen der wasserrechtlichen Erlaubnis über die vorhandene Infrastruktur des Standortes Wintershall in die Werra eingeleitet.

Das Zulassungsverfahren sowie Planung und Bau der Anlage während des laufenden Bergwerksbetriebes haben etwa ein Jahr gedauert. Insgesamt waren fünf verschiedene Sonderbetriebspläne und Teilgenehmigungen für die einzelnen Projektbestandteile erforderlich. Die jetzt vorliegende Zulassung regelt abschließend den Betrieb des Zwischenspeichers.

Über K+S und das Werk Werra
K+S versteht sich als ein auf den Kunden fokussierter, eigenständiger Anbieter von mineralischen Produkten für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden und will das EBITDA bis 2030 auf 3 Mrd. € steigern. Unsere rund 15.000 Mitarbeiter helfen Landwirten bei der Sicherung der Welternährung, bieten Lösungen, die Industrien am Laufen halten, bereichern das tägliche Leben der Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Die stetig steigende Nachfrage nach mineralischen Produkten bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. Wir streben nach Nachhaltigkeit, denn wir bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber Menschen, der Umwelt, den Gemeinden und der Wirtschaft in den Regionen, in denen wir tätig sind. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.

Das Verbundwerk Werra der K+S KALI GmbH mit seinen Standorten Hattorf und Wintershall in Hessen und Unterbreizbach und Merkers in Thüringen ist der größte Standort der K+S KALI GmbH. Im Kaliwerk Werra werden neben Düngemitteln auch Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie hergestellt. Das Werk Werra beschäftigt mehr als 4.400 Menschen, darunter 300 Auszubildende. Damit ist es ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Städtedreieck zwischen Bad Hersfeld, Bad Salzungen und Eisenach. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Auftraggeber für ansässige mittelständische Unternehmen und ein wichtiger Impulsgeber für die Region.

Steffen E. | | Quelle:

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