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Neuer Corsa kommt aus Eisenach

Nach der vierwöchigen Sommerpause im Eisenacher Opelwerk läuft der Corsa (Werksbezeichnung S 4400) vom Band. Schon im Oktober 2005 wurde mit der Fertigungsvorbereitung einiger Modelle begonnen und schon in den Sommerferien 2005 bauliche Maßnahmen vorgenommen. Bis heute haben die Mitarbeiter rund 30000 Stunden für das neue Modell trainiert. Schon jetzt sind die ersten verkaufsfertigen Modelle auf dem Hof abgestellt. Einige davon werden im August der internationalen Presse in Dresden zur Erprobung zur Verfügung stehen.
150 Millionen Euro wurden in das Eisenacher Werk investiert, um es für den neuen Corsa fit zu machen.
Im Oktober soll das neue Modell in den Handel kommen.
Investiert wurde in elf neue Schweißanlagen im Roh- und Karosseriebau mit 53 Robotern, neue Anlagen und Produktionsprozesse in der Fertig- und Endmontage sowie in neue Roboter in der Lackiererei.
So findet der Türeneinbau nun automatisiert statt. Schon im März 2006 wurden ersten neuen Corsa auf der Linie zu Trainingszwecken gebaut. Alle Arbeitsschritte habe man durchgespielt. Immerhin gelte es, im Roh- und Karosseriebau mehr als 150 Teile zusammenzubauen. In der Endmontage sind es über 2400 teile die zu einem Auto montiert werden. «Die Qualität stimmt, Opel Eisenach ist fit für den neuen Corsa – nach den Werksferien läuft die Großserie an», so Werkschef Leo Wiels. Noch brauche man 16 Stunden für den Bau eines Autos und 2007 sollen es nur noch 15 Stunden sein.
Neben Eisenach wird der Corsa auch im spanischen Saragossa gebaut. In Eisenach läuft nur die dreitürige Variante vom Band. Für den englischen Markt heißt der Corsa aus Eisenach Vauxhall und ist ein Rechtslenker, dies ist neu für Eisenach.

Am kommenden Mittwoch wird der letzte Corsa der alten Generation vom Band laufen, dann sind Ferien, Bau- und Wartungsarbeiten sind geplant und dann starten die rund 1750 Opelaner mit dem Start der Serie des Corsa S 4400.

Rainer Beichler |

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