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Neuneinhalb besondere Wochen: Das Beraterteam der HWK Südthüringen mit einer Zwischenbilanz

Seit dem 13. März waren bis zu 28 Mitarbeiter der Handwerkskammer Südthüringen im Dauereinsatz und standen für die Mitgliedsunternehmen im Schichtsystem per Telefon-Hotline, E-Mail und Homepage rund um die Uhr bereit. Bis zum 20. Mai wurden ca. 2.000 Beratungen durchgeführt und vom Sonderteam für die Beantragung der Soforthilfen 1.260 Anträge bearbeitet.

Diana Streubel erinnert sich: Aus der einfachen Frage ,Wie ist das denn nun?‘ sind schnell drei Schaubilder als Hilfestellungen für unsere Mitglieder geworden, die in den letzten zwei Monaten 50 Mal aktualisiert und viel genutzt worden sind.

Anja Füchsel resümiert: 600 Mails an einem Tag im Posteingang sieht man nicht alle Tage.

Kay Römhild sagt: Auch wenn die Beantragung der Soforthilfen nicht immer reibungslos verlief, konnten wir Rückfragen aufklären und durch den direkten Draht zur Thüringer Aufbaubank (TAB) die Bearbeitung fördern.

Dabei standen die HWK-Berater ebenso wie die Unternehmen täglich vor neuen Herausforderungen. Immer wieder gab es aktuelle Informationen von der Bundesregierung, den Thüringer Ministerien oder den Berufsverbänden der Gewerke. Diese galt es zu filtern, in Form zu bringen und verständlich aufzubereiten. Allein die Homepage der HWK Südthüringen wurde in dieser Zeit 178 Mal aktualisiert.

Christian Beck, Jurist im Beraterstab, fasst zusammen: Während der 1. Phase wurden von den Unternehmen Fragen gestellt wie: ,Darf mein Betrieb noch arbeiten?‘ Die 2. Phase war geprägt von der Beantragung von Soforthilfen und Kurzarbeitergeld sowie dem Erhalt der Liquidität. In Phase 3 waren es vor allem Fragen zu Schutzkonzepten und Öffnungsvorschriften für die Betriebe.

Die direkte Abstimmung mit den Thüringer Ministerien und der TAB in unzähligen Telefonkonferenzen sorgten für eine rasche Informationsverbreitung. Viele Anregungen, die die Berater von den Handwerksunternehmen erhielten, konnten umgehend weitergereicht werden.

Das Team der HWK Südthüringen möchte sich bei den Mitgliedsunternehmen für das Vertrauen und das Miteinander bedanken.

Hauptgeschäftsführerin Manuela Glühmann: Unsere Hochachtung gilt den Handwerkerinnen und Handwerkern, die unter enormem Druck und hoher Belastung zu erfolgreichen Krisenmanagern wurden.

Unter den veränderten Bedingungen sind die Unternehmen weiterhin gefordert, sich zu orientieren und zu reagieren. Dabei will das Beraterteam gern helfen, telefonisch, per E-Mail und ab 2. Juni hoffentlich auch wieder persönlich.

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