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Oldtimer: Alte Liebe rostet nicht!

Die Besitzer die Besitzer von Oldtimer-Fahrzeugen investieren viel Liebe, Zeit und Geld in den Aufbau und den Erhalt ihrer mobilen Schätze. Die Messe Erfurt veranstaltet am 27. und 28. Januar 2007 die OLDTEMA, den größten Oldtimer- und Teile-Markt in den neuen Bundesländern.

Seit 1997 erhalten Oldtimer-Liebhaber steuerliche Vergünstigungen, wenn sie sich für das Historienkennzeichen entscheiden. Neben dem Mindestalter von 30 Jahren setzt die Zuteilung des Oldtimerkennzeichens voraus, dass der Einsatz des Fahrzeugs in erster Linie der Pflege des technischen Kulturguts dient. Vor Ausgabe des Kennzeichens findet deshalb eine Eingangsuntersuchung bei der zuständigen Fahrzeugprüfstelle (TÜV bzw. DEKRA) statt. Kriterien sind dabei: der gute Pflege- und Erhaltungszustand, eine an den Originalzustand angelehnte Fahrzeugausrüstung und die Anzahl der noch vorhandenen Fahrzeuge eines Typs.

Am 1. Januar 2006 waren in Thüringen 1615 Fahrzeuge mit Historienkennzeichen zugelassen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 265 Fahrzeuge bzw. fast ein Fünftel (19,6 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor.
Aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes für Thüringen geht weiter hervor, dass es 1046 Pkw, darunter 390 Cabrios, gab (+ 176 bzw. + 80 Fahrzeuge). An zweiter Stelle fuhren die Krafträder mit Historienkennzeichen ein. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres um 59 auf 371 Fahrzeuge. Außerdem trugen u.a. 97 Lastkraftwagen (+ 16) und 77 Zugmaschinen (+ 19) das H im Nummernschild.

291 bzw. 18 Prozent dieser Fahrzeuge waren 50 Jahre und älter und jedes zehnte dieser Fahrzeuge 60 Jahre und älter.

In Deutschland waren am 1. Januar des vergangenen Jahres 152820 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger mit Historienkennzeichen zugelassen. Das waren 17226 bzw. 12,7 Prozent mehr Fahrzeuge als am Jahresanfang 2005.
In Nordrhein-Westfalen gab es weiterhin die meisten Personenkraftwagen mit Historienkennzeichen (34708) und in Bayern die meisten Krafträder (772).

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