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Opel mit neuen Ideen in Genf

Auf dem Genfer Automobilsalon wurden heute von General Motors-Chef Bob Lutz die neusten Modelle und Studien des Konzerns vorgestellt. Dazu gehören neben den amerikanischen Modellen, Saab und Daewoo auch der Signum, der Speedster Turbo und die Studie GTC Geneve aus dem Hause Opel.

Mit dem Signum startet Opel ein einzigartiges Gesamtkonzept, die «Signum Class». Der Signum bietet mit langem Radstand und gestreckter Karosserieform eine Synthese aus elegantem Auftritt, hoher Fahrdynamik, außergewöhnlicher Flexibilität im Innenraum sowie ausgeprägtem individuellem Komfort. Er soll den Omega ablösen.

Mit seinen 200 PS verspricht der Speedster Turbo Dynamik und Fahrspaß pur. In 4,9 Sekunden ist er bei Tempo 100. 240 km/h sind die Höchstgeschwindigkeit des Leichtgewichtes.

Die Studie Opel GTC Geneve ist die dritte Weltneuheit. Opel zeigt damit die neue dynamische Designlinie. Der Gran Turismo Compact (GTC) wird Vorbild der kommenden Opel-Generationen sein. Und so könnte dann auch der neue Astra aussehen. Die Studie, eine dreitürige Sportlimousine, ist 4,34 Meter lang, 1,7 Meter breit und 1,3 Meter hoch. Front und Heck verlaufen pfeilförmig, betonen die flache Silhouette. Das Dach ist von der Front- bis zur Heckscheibe transparent mit dunkler Tönung.

Premiere hat auch der Vectra GTS Turbo und der neue Meriva. Letzterer ist der kleine Bruder vom Raumwunder Zafira.
Gerade die Eisenacher Opelwerker setzen auf den fünfsitzigen Minivan. Dieser wird in Saragossa gebaut, die dortigen Corsa-Kapazitäten könnte nach Eisenach abgeben werden.

In Genf zeigt Opel auch die Sportwagenstudie des Opel Eco-Speedster. Er soll 250 km/h Spitze bringen und auf 100 km nur 2,5 Liter Diesel benötigen.

Im Forum des Eisenacher Werkes konnte man heute früh den Verlauf der Pressekonferenz in Genf verfolgen. Via Satellit strahlte GM weltweit aus. Jochen Senf (HiFi Senf) realisierte mit Uwe Berndt (Hausservice) die technische Abwicklung. Da die Signale nicht mit einer herkömmlichen Schüssel empfangen werden können, half TechniSat Dippach mit einer 1,5 Meter großen Empfangsschüssel aus. Trotzdem kamen beide Techniker ins Schwitzen, kein Ton, kein Bild. 30 Sekunden vor Beginn der Übertragung schafften sie es. «Wir konnten nicht vorher ausprobieren, das Signal lag erst mit Übertragungsbeginn hier an,» so Senf. Für ihn und auch für Opel war diese Übertragungsart Neuland.

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