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Rhöntropfen mit neuem Marktauftritt

Seit über 135 Jahren ist der als Rhöntropfen bekannte Magenbitter aus der Rhön zu einer beliebten Marke geworden und hat in dieser Zeit eine wechselvolle Geschichte erlebt. Noch heute wird die Marke in Ritschenhausen bei Meiningen nach überlieferter Tradition hergestellt.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1877 von Edwin Schüerholz in Meiningen gegründet. Heute heißt das Unternehmen Edwin Schüerholz Nachfolger Destillerie- und Likörfabrik GmbH Meiningen und wird von Rudolf Wächter als Geschäftsführer geleitet.

Die Bezugsquellen der Spezialität haben sich in der letzten Zeit schon verbessert. Geht es aber nach Rudolf Wächter ist klar, dass der Rhöntropfen wieder stärker in das Bewusstsein der regionalen und überregionalen Kunden gelangen muss. Besonders in der Nachwendezeit hat sich das Trinkverhalten tendenziell verändert.

In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung war zu erkennen, dass erst einmal die anderen Marken, hauptsächlich aus dem Westen Deutschlands, ausprobiert werden mussten. Inzwischen hat sich diese Tendenz wieder verändert.

Viele Kunden haben festgestellt, dass die regionalen Produkte geschmacklich überzeugen können, häufig fehlt es aber noch an der Akzeptanz, da größere Werbebudgets nicht vorhanden sind. Aus diesem Grund hat er die Werbeagentur «Der neue Blick» beauftragt, die Marke Rhöntropfen wieder bekannter zu machen.

Zahlreiche Aktivitäten sind in Planung, wobei der Internetauftritt der Marke unter www.rhoentropfen.com schon überarbeitet wurde. Das typische Rhöntropfenetikett mit dem Wichtel bleibt natürlich erhalten. Die Hauptaufgabe besteht sicherlich darin, die Präsenz der Marke in der Region wieder zu erhöhen und den Rhöntropfen zu einem wesentlichen Bestandteil im Regionalmarketing zu machen.

Dazu zählt natürlich auch die Ausdehnung der Aktivitäten in die bayerische und hessische Rhön, in denen der Rhöntropfen bisher nur sporadisch konsumiert wird. Rhöntropfen und Rhön müssen eine Einheit bilden, so der Agenturinhaber Wolf-Marcus Haupt und Rudolf Wächter, der Geschäftsführer E. Schüerholz Likörfabrik. Den Rhöntropfen gibt es aktuell im regionalen Einzelhandel, in der Gastronomie und in vielen Spezialitätengeschäften.

Prunkstück und umsatzstärkste Marke der Likörfabrik, die als Familienunternehmen geführt wird, ist der Rhöntropfen. Der Meininger Magenbitter enthält einen Alkoholgehalt von 35 Prozent Volumen. Verschiedene Zitrusfrüchte, Gewürze und Kräuter verleihen dem Rhöntropfen eine fruchtig-blumige Geschmacksnote. Die leichte Bitternote des Likörs wird durch den Zusatz von Ingwer- und Galgantwurzeln erreicht.

Weitere Schnaps-Spezialitäten vervollständigen das Programm. Besonders groß ist die Nachfrage nach dem Rennsteigtropfen und dem Lullusfeuer. Der Rennsteigtropfen ist ein würziger Kräuterbitter, der nach einem überlieferten Rezept der Thüringer Kräuterweiber hergestellt wird. Leicht bitter und feinwürzig wird der Bitter vor allem in der Region Rennsteig getrunken.

Auch das Lullusfeuer wird nach Originalrezeptur in Meinigen hergestellt. Das Lullusfeuer ist ein Kräuter-Likör, der überwiegend in Bad Hersfeld konsumiert wird. Auch für das Lullusfeuer sind zahlreiche Aktivitäten geplant.

Andere Marken der Meininger Likörfabrik sind die Produkte Forstwächter, Thüringer Boonekamp, Thüringer Heidelbeerlikör wie auch ein Thüringer Obstbrand.

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