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Sylvinitförderung im Verbundbergwerk Werra

«Sylvinitsalz wird in den Grubenfeldern des Bergwerkes Unterbreizbach gewonnen und, sofern es nicht am Standort Unterbreizbach selbst gebraucht wird, über ein Roll-Loch in das Grubenfeld Hattorf und von da in das Grubenfeld Wintershall transportiert, um das dortige Werk zu erreichen. Damit ist das Verbundbergwerk ‚Werra’ Wirklichkeit geworden und Kalisalze können nun in Thüringen und Hessen, je nach Bedarf und Möglichkeit, gemeinsam genutzt und zu Weltmarktprodukten veredelt werden», erklärte Freitag der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, anlässlich der Inbetriebnahme der Sylvinitförderung in Unterbreizbach im Wartburgkeis.

Mit dem thüringisch-hessischen Grubenverbund wurde die Grundlage für eine gesicherte Zukunft heutiger und künftiger Generationen von Bergleuten geschaffen. Ende des Jahres 2002 wurde der hierfür notwendige Staatsvertrag zwischen den Ländern Hessen und Thüringen unterzeichnet sowie die vertraglichen Voraussetzungen und die Sicherheits-bewertungen innerhalb eines Jahres geschaffen. Im Jahr 2003 wurden die notwendigen bergrechtlichen Betriebspläne durch die Länderverwaltungen bearbeitet und zugelassen, so dass jetzt die Sylvinitförderung in Betrieb gehen konnte.

Der Sylvinitabbau in Unterbreizbach erfordert 100 zusätzliche Arbeitskräfte untertage. Zusätzlich bemüht sich das Unternehmen Kali & Salz um verstärkte Ausbildung junger Bergleute zur Schaffung des notwendigen Nachwuchses. Derzeit stammen 50 Prozent der Auszubildenden aus Thüringen.

«Die Vorraussetzungen für eine effiziente Kaligewinnung an der Werra, für eine Zukunftssicherung des Standortes Unterbreizbach im Werra-Verbund und für die nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen wurden geschaffen. Ich wünsche mir, dass das Sylvinitprojekt die damit verbundenen Erwartungen in vollem Umfang erfüllt», so der Minister.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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