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Zeitgenaue Lieferung mit dem Otello-Express

In einer einzigartigen Zusammenarbeit haben mehrere europäische Bahnen ein von Opel entwickeltes Konzept für den Zwischenwerksverkehr umgesetzt. Seit Mai diesen Jahres fährt der sogenannte Otello-Express auf der rund 1650 Kilometer langen Strecke zwischen den Opel-Werken Zaragoza und Eisenach.
Der Name des bis zu 700 Meter langen Güterzuges steht für Opel Trans EuropeanLean Logistics. Fünfmal pro Woche liefert der Zug zeitgenau («Just-in-time») bis zu rund 800 Tonnen Komponenten aus Spanien für die Corsa-Produktion im Opel-Werk Eisenach.
Mit dem Otello-Express können konventionelle Großraumwagen und Container-Tragwagen zusammengefasst werden. Dies ermöglicht eine wesentlich bessere Kapazitätsauslastung. Zuvor mussten Pressteile aus dem Opel-Werk mit Gleisanschluss und Zuliefererteile, die mit dem LKW in Containern angeliefert wurden, aus technischen Gründen in getrennten Zügen verfrachtet werden. Die neuartigen Wagen sind zudem flexibel auf andere Achsen umsetzbar und können somit auf unterschiedliche Spurbreiten im grenzüberschreitenden Verkehr umgestellt werden. Der Zug ist auch in das europäische Opel Logistik-Zugsystem eingebunden:
Über die Drehscheibe Mainz-Bischofsheim gehen Ladungen weiter in die Opel-Werke Szentgotthard (Ungarn), Wien-Aspern (Österreich) und Antwerpen (Belgien) oder umgekehrt von dort in das spanische Werk in Zaragoza.

Insgesamt werden bei Opel bereits 95 Prozent des Zwischenwerksverkehrs auf der Schiene abgewickelt. Dies trägt zu einer ökonomischen und ökologischen nachhaltigen Entwicklung bei. Mit dem neuen Zugkonzept wird ein weiterer Schritt in diese Richtung getan. Zudem untersuchen Opel und DB Cargo zur Zeit weitere Potenziale zur Verlagerung auf die Schiene.

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